Хеинрич хеине 0


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Heine gilt als „letzter Dichter der Romantik“ und zugleich als deren Ьberwinder. Er machte die Alltagssprache lyrikfдhig, erhob das Feuilleton und den Reisebericht zur Kunstform und verlieh der deutschen Literatur eine zuvor nicht gekannte elegante Leichtigkeit. Die Werke kaum eines anderen Dichters deutscher Sprache wurden bis heute so hдufig ьbersetzt und vertont. Als kritischer, politisch engagierter Journalist, Essayist, Satiriker und Polemiker war Heine ebenso bewundert wie gefьrchtet. Wegen seiner jьdischen Herkunft und seiner politischen Einstellung wurde er immer wieder angefeindet und ausgegrenzt. Diese AuЯenseiterrolle prдgte sein Leben, sein Werk und dessen wechselvolle Rezeptionsgeschichte. Wдhrend es wegen Heines Geburtsort nie Zweifel gab, herrscht ьber sein genaues Geburtsdatum bis heute Unklarheit. Alle zeitgenцssischen Akten, die darьber Auskunft geben kцnnten, sind im Laufe der letzten 200 Jahre verloren gegangen. Heine selbst bezeichnete sich scherzhaft als „ersten Mann des Jahrhunderts“, da er in der Neujahrsnacht 1800 geboren sei. Gelegentlich gab er auch 1799 als Geburtsjahr an. In der Heine-Forschung gilt heute der 13. Dezember 1797 als wahrscheinlichstes Geburtsdatum. Infolge der Franzцsischen Revolution fielen seine Kindheit und Jugend in eine Zeit groЯer Verдnderungen.Ab 1803 besuchte Harry Heine die israelitische Privatschule von Hein Hertz Rintelsohn. Als die kurfьrstlich bayerische Regierung, der das Herzogtum Berg und dessen Hauptstadt Dьsseldorf unterstand, 1804 auch jьdischen Kindern den Besuch christlicher Schulen erlaubte, wechselte er auf die stдdtische Grundschule und 1807 in die Vorbereitungsklasse des Dьsseldorfer Lyzeums, des heutigen Gцrres-Gymnasiums, das im Sinne der Spдtaufklдrung wirkte. Das Lyzeum selbst besuchte er seit 1810, verlieЯ es aber ohne Abgangszeugnis 1814 wieder, da er sich, der Familientradition folgend, an einer Handelsschule auf einen kaufmдnnischen Beruf vorbereiten sollte. Im Wintersemester 1820 ging er an die Universitдt Gцttingen, die er aber schon wenige Monate spдter wegen einer Duellaffдre wieder verlassen musste: Heine hatte aufgrund der gesellschaftlichen Zurьcksetzung, der Juden im damaligen Deutschland ausgesetzt waren, seine Herkunft mцglichst zu verbergen gesucht. Als er von einem Kommilitonen wegen seines Judentums beleidigt wurde, forderte er diesen zum Duell. Die Universitдt relegierte ihn und seinen Duellgegner daher im Februar 1821 fьr ein Semester. Im selben Monat wurde Heine wegen eines VerstoЯes gegen das „Keuschheitsgebot“ aus der Burschenschaft ausgeschlossen.Heine wechselte zur Berliner Universitдt, wo er von 1821 bis 1823 studierte und u. a. Vorlesungen bei Georg Wilhelm Friedrich Hegel hцrte. Wдhrend seiner Berliner Zeit debьtierte Heine als Buch-Autor. Anfang 1822 erschienen in der Maurerschen Buchhandlung seine Gedichte, 1823 im Verlag Dьmmler die Tragцdien, nebst einem lyrischen Intermezzo. Seinen Tragцdien Almansor und William Ratcliff hatte Heine zunдchst einen hohen Stellenwert zugemessen, sie blieben jedoch erfolglos. Im Februar 1848, als die Revolution in Paris ausbrach, erlitt Heine einen Zusammenbruch. Fast vollstдndig gelдhmt, sollte er die acht Jahre bis zu seinem Tod bettlдgerig in der von ihm so bezeichneten „Matratzengruft“ verbringen. Sein Nervenleiden hatte sich seit 1845 in mehreren Schьben dramatisch verschlechtert. 1846 war er sogar vorzeitig fьr tot erklдrt worden.Heine selbst schien ьberzeugt, an Syphilis erkrankt zu sein, und manches spricht auch heute noch fьr einen zumindest syphilitischen Charakter seines Leidens.Zahlreiche Biographen ьbernahmen zunдchst diese Diagnose, die neuerdings jedoch verstдrkt in Frage gestellt wird. Eine eingehende Untersuchung aller zeitgenцssischen Dokumente zu Heines Krankengeschichte ordnet die wichtigsten Symptome eher einer komplexen tuberkulцsen Erkrankung zu,[48] wдhrend eine Untersuchung von Haaren des Dichters im Jahr 1997 eine chronische Bleivergiftung nahelegt. Eine weitere Vermutung geht dahin, dass er an amyotropher Lateralsklerose oder multipler Sklerose gelitten habe.

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