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Irina Kavrasskaja Deutschlehrerin Schule 1298
Moskau 2011
Lesekompetenz
PISA definiert Lesekompetenz als die Fähigkeit „geschriebene Texte zu verstehen, zu nutzen und über sie zu reflektieren, um eigene Ziele zu erreichen, das eigene Wissen und Potenzial weiterzuentwickeln und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.”
Lesekompetenz konstituiert sich als Leseverstehen meist authentischer Texte, Zeitungsartikel. Lesen ist die Basis für das Lernen. Mir schien es interessant, zum Thema « Zeitungen und Zeitungsartikel im Deutschunterricht» zu sprechen, denn Zeitungen und Zeitschriften sind wesentliche Massenmedien.
Die « Moskauer Deutsche Zeitung» (MDZ) ist eine optimal geeignete Quelle für den Sprachunterricht. Die Zeitung enthält aktuelle Informationen, ist authentisch und abwechslungsreich.
Im Vergleich zu traditionellem Lehrmaterial stammen die Zeitungsbeiträge aus dem heutigen Alltag. Daher ist es sehr wichtig, dass die Zeitung keine pädagogisch bearbeiteten und selektierten Fakten präsentiert.
Meine Mitteilung hat die Zielsetzung die gegenwärtige Bedeutung von Zeitungen im Unterricht zu untersuchen.
Es gibt eine große Zahl altbewährter und neuer Unterrichtsmethoden, die einen sinnvollen und effektiven Unterricht ermöglichen.
Die Arbeitsformen sollen möglichst vielfältig sein, ihre Wahl hängt oft von den persönlichen Präferenzen des Deutschlehrers ab. Dialoge, assoziatives Schreiben und Collagen können genau so gut im Zentrum des Unterrichts stehen wie „klassische” Nacherzählungen, Übersetzungen, grammatische Übungen und usw.
Es gibt doch unterrichtsmethodische Prinzipien dieser Arbeit:
kognitives Lehren und Lernen ( vergleichen/ besprechen )
«Neues» als Steuerungsprinzip
Intellektuell interessante MaterialienBetonung der TexterschließungsfähigkeitVerstehensorientierungAusbildung interkultureller Benehmenssicherheit/ SensibilitätMotivation
ArbeitsphasenDie Vor- Phase
Ziele: Die Lerner auf das Thema einstimmenMotivation schaffen Inhaltliche und lexikalische VorentlastungDie Während- Phase
Ziele: Entwicklung des globalen, selektiven und detallierten Leseverstehens.
Die Nach- Phase
Ziele: Bewusstmachung/ Reflexion des Leseverstehensprozesses/
kreative Arbeit usw.
Sozialformen: Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit, frontale
Arbeit oder Plenum.
Ich möchte Ihnen die passenden Arbeitsblätter, Quizspiele anbieten, damit Sie dieses wichtige Thema effektiv und schülernah im Unterricht behandeln können.
Mit den Quizspielen können wir spielerisch in ein Thema einsteigen. Man möchte mit den Schülern irgendwelches Thema besprechen und man sucht einen günstigen Einstieg. Warum nicht das Quiz verwenden? Deutsch- Quiz ist Einführung in das Thema « Zeitung». Es beschäftigt sich mit den entsprechenden Fachbegriffen.( Arbeitsblatt 1. )
Versuchen wir Tipps für das « Knacken» der Zeitungsartikel zu finden.Entwicklung von ArbeitsmethodenSchritt 1.über den Text überblicken und die Frage beantworten: Worum geht es in diesem Artikel?
im Text Schlüsselwörter markieren oder unterstreichen, sammeln und an der Tafel festhalten Schritt 2.den Text abschnittweise vorlesenFragen an den Text formulieren und nach Antworten suchenWortschatz vergleichen, semantisierenTabellen mit den Entsprechungen aus der Muttersprache vervollständigen, Äquivalente ausschreiben usw.
Schritt 3.Wortschatz erweiternLückentext ausfüllenAufsatz schreiben
Informationen sammeln, Collage mit Fotos oder Bildern fertigenErgebnisse des Unterrichts im Plenum präsentieren usw.
Zum Schluss möchte ich sagen, dass die Arbeit mit der Zeitung sowohl fur Afänger wie für Fortgeschrittene sinnvoll und interessant ist. Als Ergebnis bekamen wir allgemeine Informationen über das Zeitungswesen. Wir gaben uns Mühe an dem Inhalt des einzelnen Zeitungsartikels zu machen.
Lesen ist eine der Grundlagen für die Berufsbildung und Weiterbildung. Deshalb müssen die Schüler schon frühzeitig auf das alltägliche lesende Leben vorbereitet werden.
Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen!
Arbeitsblatt 1
Quiz
1.Bringe die vier Begriffe in zeitlich richtige Reihenfolge!
A. Redaktion B. Reporter C. Ereignis D. Druckhaus2.Wie nennt man eine Falschmeldung in einer Zeitung?
A. Elefant B. Ente C. Elch D. Ecke3. Was gehört zur Titelseite einer Zeitung?
A.Hauptabteilung B.Zeitungskopf C.Zeitungsanzeige D.Zeilenhonorar
4. Was macht der Verleger?
A. kommentiert B. abonniert C. herausgibt D. bringt5. Die MDZ ist eine…
A. Tageszeitung B. Morgenzeitung C. Wochenzeitung D. Sonntagszeitung6. MDZ gehört zu den _______________Zeitungen.
A. lokalen B. regionalen C. überregionalen D. professionellen7. JUMA ist eine Zeitschrift für________________.
A. Frauen B. Jugendliche C. für den breiten Lesekreis D. Modemacher
8. Ordne diese Merkmale ihren deutschen Synonymen zu!
Publizität ZeitnaheAktualität öffentliche DarlegungUniversalität regelmäßiges ErscheinenPeriodizität inhaltliche VielfaltArbeitsblatt 2
„DIE SPRACHE FÜHRT BIS KIEW"
Mehrsprachigkeit gibt viele Möglichkeiten
So lautet ein altes russisches Sprichwort. Schon immer trug es die Bedeutung, dass man mit dem Sprechen (wie mit Kommunikation allgemein) sehr weit, sprich auch bis nach Kiew, kommen kann. Nun ist Kiew in der Zeit der Globalisierung nicht sonderlich weit entfernt, zumindest von Russland aus gesehen. Die Entfernungen haben sich vergrößert und die Definition von „weit" hat sich deutlich verändert. Auch die Sprache und die Anforderungen an die allgemeinen Sprachkenntnisse haben sich gewandelt. War es früher nicht üblich, neben der Muttersprache eine weitere Sprache zu beherrschen, so werden heute die Kenntnisse einer oder gleich mehrerer Fremdsprachen vorausgesetzt.
Welchen wichtigen Stellenwert Sprachkenntnisse einnehmen, ist auch politisch ersichtlich: Im Rahmen der Lissabonstrategie wurde in das Programm „Allgemeine und berufliche Bildung 2010" der Punkt „die Verbesserung des Fremdsprachenunterrichts" aufgenommen, Seit 2007 existiert bei der Europäischen Kommission der Sitz des Kommissars für Mehrsprachigkeit, den zur Zeit Leonard Orban bekleidet. „Sprachen sind für Europäer [...] von entscheidender Bedeutung. Sie sind das Herzstück dessen, was die Europäische Union mit Einheit durch Vielfalt meint", beschreibt Leonard Orban sein Aufgabengebiet.
Sprachkenntnisse werden sowohl gefordert als auch gefördert. Die deutschen Hochschulen bieten hierfür eine große Auswahl an Möglichkeiten. Neben dem Hauptstudium von Sprachen, deren Vielfalt von Französisch über Latein bis hin zu afrikanischen Sprachen reicht,
bieten die Hochschulen freiwillige Sprachkurse für alle Studiengänge an. Die beliebtesten Fremdsprachen sind hierbei Englisch, Französisch und Spanisch. Aber auch Russisch und Chinesisch gewinnen immer mehr an Bedeutung und werden bereits in kleineren Einrichtungen angeboten.
Die Kurse erfolgen meist in der klassischen Vorlesungsform: ein Dozent erklärt den Studenten die Grammatik, die Rechtschreibung und die Aussprache und die Studenten wiederholen es. Um den unterschiedlichsten Vorkenntnissen der Studenten einer Hochschule gerecht zu werden, teilen sich die Sprachkurse in Anfänger-, Fortgeschrittenen- und Wirtschaftsseminare. Vor allem Letztere setzen sehr gute Kenntnisse einer Sprache voraus und konzentrieren sich auf spezielle berufsbezogene Fachthemen, die im Alltag selten benutzt werden.
Neben der klassischen Vorlesung sind auch Sprachreisen zum Erlernen einer Sprache sehr beliebt. Hier fährt der Lernende in ein Land, in dem die zu erlernende Sprache gesprochen wird. Der Aufenthalt kann wenige Wochen oder mehrere Monate umfassen. Mit intensiven Sprachkursen vor Ort und dem täglichen Kontakt mit Muttersprachlern wird die Sprache schnell erlernt und verankert. Diese Art des Lernens ist kostspielig, wird aber von vielen Programmen (zum Beispiel Erasmus) unterstützt und im Rahmen eines Auslandssemesters gefördert.
Eine weitere Möglichkeit, sich eine Fremdsprache anzueignen, ist das so genannte „Sprach-Tandem". Hier treffen sich zwei Muttersprachler unterschiedlicher Sprachen und tauschen sich aus. Dabei wird die Hälfte der Zeit nur in einer Sprache, die zweite Hälfte nur in der anderen Sprache gesprochen. Diese Methode ist in letzter Zeit sehr beliebt geworden, da heutzutage fast an jeder Hochschule Austauschstudenten aus den verschiedensten Ländern zu finden sind. Außerdem ist diese Möglichkeit kostengünstig und der Lernumfang kann individuell gesteuert werden.
Eine Sprache zu erlernen, erfordert aber dennoch Disziplin, ganz gleich welche Methode gewählt wird. Vokabeln lernen und regelmäßige Anwendung sind Voraussetzungen für einen Erfolg. Einen Vorteil bietet aber jede zusätzliche Sprache. „Mehrsprachige Unternehmen und mehrsprachige Bürgerinnen und Bürger sind wettbewerbsfähiger und mobiler", bestätigt Leonard Orban.
Lesehilfe:
1. die Lissabonstrategie - die Lissabon-Strategie (auch Lissabon-Prozess oder Lissabon-Agenda) ist ein auf einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs im März 2000 in Lissabon verabschiedetes Programm, das zum Ziel hat, die EU innerhalb von zehn Jahren, also bis 2010, zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensgestützten Wirtschaftsraum der Welt zu machen.
2. das Erasmus-Programm - ist ab 15. Juni 1987 ein Programm der Europäischen Union (EU), mit dem Ziel die Zusammenarbeit von Hochschulen innerhalb der EU und anderer europäischer Länder sowie die Mobilität von Studenten und Dozenten zu fördern. Namensgeber ist der Humanist Erasmus von Rotterdam.
Arbeitsblatt 3
Aufgaben zum Artikel
Aufgabe 1. Lesen Sie den Text still allein, unterstreichen Sie die Schlüsselwörter.
Beantworten Sie die Frage: Worum geht es in diesem Artikel?
Aufgabe 2. Finden Sie im Text Antonyme zu den folgenden Wörtern.
verkleiner n
jung _______________________
verler nen ________________________
langsam _______________________
verlieren ______________________
Nachteil _____________
obligatorisch ___
gleich_______________________
Aufgabe 3. Finden Sie im Text die deutschen Äquivalente.
Обычный______________________
Значимость______________________
Ядро___________________
Многообразие___________________
Пребывание _____________________
Закреплять ____________________
Малозатратный ____________________________________
Предпосылка ____________________
Aufgabe 4. Ordnen Sie die Sätze nach dem Textinhalt.
Die Sprachkurse teilt man in Anfänger-, Fortgeschrittenen- und Wirtschaftsseminare
Jede zusätzliche Sprache bietet einen Vorteil.
Die Sprachreisen zum Erlernen einer Sprache sind sehr beliebt.
Englisch, Französisch und Spanisch sind die beliebtesten Fremdsprachen.
1 So lautet ein altes russisches Sprichwort.
Heutzutage sind fast an jeder Hochschule Austauschstudenten aus den verschiedenen Ländern zu finden.
Der Sitz des Kommissars für Mehrsprachigkeit bei der Europäischen Kommission existiert seit 2007.
Sprachkenntnisse werden sowohl gefordert als auch gefördert.
Dozentin erklärt den Studenten die Grammatik, die Rechtschreibung und die Aussprache und die Studenten wiederholen es.
Arbeitsblatt 4
Aufgabe 5. Welche Aussagen stimmen mit dem Text überein, welche nicht. Bezeichnen Sie die Sätze mit
F (falsch) oder R (richtig).
Die Aussage Falsch Richtig
1. Die Definition von „weit" hat sich undeutlich verändert. 2. Der Punkt „die Verbesserung des Fremdsprachenunterrichts" wurde nicht in das Programm „Allgemeine und berufliche Bildung 2010" aufgenommen. 3. Die Hochschulen in Deutschland bieten eine große Auswahl an Möglichkeiten, Fremdsprachen zu erlernen. 4. Die beliebtesten Fremdsprachen bei den Studenten der Hochschulen sind Russisch und Chinesisch. 5. Eine Dozentin wiederholt die Grammatik, die Rechtschreibung und die Aussprache der Studenten. 6. Die so genannte „Sprach-Tandem“-Methode ist heutzutage sehr beliebt. 7. „Mehrsprachige Unternehmen und mehrsprachige Bürgerinnen und Bürger sind wettbewerbsfähiger und mobiler", vermutet Leonard Orban. Aufgabe 6. Beantworten Sie die Fragen.
Was existiert seit 2007 bei der Europäischen Kommission?
Wem bieten die Hochschulen freiwillige Sprachkurse an?
Mit welchen Themen befassen sich die Wirtschaftsseminare?
Wie kann man die Sprache schnell erlernen und verankern?
Was bedeutet „Sprach-Tandem“-Methode?
Aufgabe 7. Denken Sie über ein Kreuzworträtsel nach.
Arbeitsblatt 5
Diskutieren Sie in der Gruppe.Kann die Sprache wirklich bis Kiew führen?
Noch Meinungen /Urteilen fragen
Was halten Sie vom Fremdsprachenlernen in Deutschland?
Finden Sie, dass die so genannte « Sprach-Tandem»-Methode sehr beliebt ist?
Zustimmung suchen
Finden Sie nicht auch, dass…
Meinen Sie nicht auch, dass…
Stimmen Sie mir zu, wenn ich sage, dass…
3.Zweifel ausdrücken
Was, das soll… sein?
Ich weiß nicht so recht, ob…
Ich bin nicht sicher, ob…
4. Etwas negativ bewerten
Also, mir gefällt das nicht.
Das ist doch nicht mehr aktuell!
Es stimmt einfach nicht, dass…
5. Etwas positiv bewerten
Das stimmt, denn…
Ich halte… für richtig.
Sie haben recht, weil...
Ich bin auch der Meinung, dass…
6. WidersprechenDa bin ich aber nicht Ihrer Meinung!
Nein, das finde ich nicht.Aber davon kann keine Rede sein!
7. Teilweise zustimmen
Ja schon, aber ich sehe das anders.
Im Gegenteil!
Kann schon sein, aber ich glaube…

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